Pressemitteilung

Geislingen, 11. Februar 2020. Die CDU-Fraktion im Geislinger Gemeinderat hat in ihrer gestrigen Sitzung vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen, insbesondere der konkreten Aussagen zur Hilfe von Ministerin Dr. Eisenmann, eingehend den aktuellen Stand in Sachen Michelberg-Gymnasium beraten. Sie begrüßt ausdrücklich, dass nunmehr alle Beteiligten den Blick in erster Linie nach vorne richten wollen und sich bereiterklärt haben, tragfähige Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten. Damit stehen ganz eindeutig die 600 Schülerinnen und Schüler, das Lehrerkollegium und die Schulgemeinschaft im Ganzen im Mittelpunkt aller Überlegungen. Dies ist aus Sicht der CDU-Fraktion das wichtigste Signal an die unmittelbar Betroffenen und Leidtragenden, das vom Treffen aller Bürgermeister der Umlandkommunen mit Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart, den Fraktionsvertretern aus dem Geislinger Gemeinderat, den Schulleitern der Geislinger Gymnasien und Oberbürgermeister Dehmer am vergangenen Freitag ausgeht.

Es war richtig, aber auch notwendig, dass OB Dehmer mit dieser Einladung die Initiative ergriffen hat und sich alle Verantwortungsträger auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt haben. Damit ist auch ein Neuanfang im Verhältnis zwischen der Stadt Geislingen und den Umlandgemeinden gemacht. Die CDU ist davon überzeugt, dass es nur auf dieser Basis möglich sein wird – wie es sich die Vertreter der Kommunen erklärtermaßen zum Ziel gesetzt haben –, gemeinsam und ergebnisoffen an einer langfristigen Lösung zu arbeiten. Die Stadt Geislingen hat mit ihren kurz vor dem Abschluss stehenden Bemühungen, den Schulbetrieb am Michelberg-Gymnasium für das kommende Schuljahr sicherzustellen, eine ganz wesentliche Voraussetzung dafür geschaffen.

Die CDU-Fraktion wird sich dafür einsetzen, die nunmehr gewonnene Zeit zu nutzen und unverzüglich mit der Arbeit zu beginnen. Äußerst hilfreich ist dabei die unter tatkräftiger Mithilfe von Nicole Razavi MdL am Sonntag und Montag von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in Aussicht gestellte Unterstützung. Um diese grundsätzliche Zusage in konkrete Hilfe umwandeln zu können, müssen von der Stadt, den Umlandgemeinden und der Schulverwaltung des Regierungspräsidiums zunächst viele Hausaufgaben gemacht werden. Dazu zählt für die Stadt Geislingen auch die Bewältigung ihrer schwierigen Haushaltslage, die die CDU-Fraktion mit Sorge sieht. Alles in allem besteht ein riesiger Beratungs- und Handlungsbedarf, aber auch eine begründete Hoffnung für das MiGy. Deshalb gilt es umso mehr, keine Zeit zu verlieren.

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